Afghanistan war einst das Herz der Seidenstraße, wo sich die Kulturen Persiens, Indiens und Zentralasiens seit Jahrtausenden vermischen. Durch seine Pässe und Schluchten zogen die Karawanen mit Seide, Gewürzen und Edelsteinen. In Bamiyan standen die gewaltigen Buddha-Statuen, bevor sie der Zerstörung zum Opfer fielen. In Herat blühte die persische Kultur, in Balkh – dem antiken Baktra – soll Zarathustra gepredigt haben.
Afghanistan zu bereisen bedeutet, sich auf das Unerwartete einzulassen. Es bedeutet, die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und bereit zu sein, auch hinter die Bilder der Nachrichten zu blicken. Es bedeutet, Menschen zu begegnen, deren Würde und Herzlichkeit in krassem Kontrast zu den Umständen stehen, unter denen sie leben.
Dennoch, es stimmt schon, Afghanistan ist sicher kein einfaches Land zu bereisen. Schon allein durch die mediale Berichterstattung zeigt es sich für den Außenstehenden als fremd, schroff und abweisend.
Aber es ist auch ein faszinierendes Land und seine Bewohner sind liebenswürdig und gastfreundlich – und es ist durchaus ein lohnendes Abenteuer sich auf Afghanistan und seine Menschen einzulassen.
Die Bilder dieser Reise erzählen von diesen Begegnungen – von den Gesichtern, den Landschaften und den stillen Momenten jenseits der Schlagzeilen.











