A Tribute to Hadid Übersicht

Reise, Text und Fotografie von Wolfgang Melchior

A Tribute to Hadid

Zaha Hadid. Eine Visionärin, die in Stein und Stahl dachte. Eine Architektin, die Schwerkraft und Konvention gleichermaßen herausforderte. Ihre Bauwerke sind keine Gebäude im herkömmlichen Sinn – sie sind gefrorene Bewegung, erstarrte Dynamik, gebaute Träume.

Geboren in Bagdad, ausgebildet in London, zu Hause in der ganzen Welt. Ihre Entwürfe wurden anfangs als unbaubar abgetan, ihre Visionen als zu kühn verworfen. Doch sie ließ sich nicht beirren. Wo andere rechte Winkel sahen, sah sie fließende Kurven. Wo andere Grenzen akzeptierten, schuf sie neue Räume.

Das Heydar Aliyev Center in Baku – eine weiße Welle, die sich sanft aus der Erde erhebt und wieder in sie zurückfließt. Keine Ecken, keine Kanten, nur ein kontinuierlicher Fluss von Form und Raum. Die Fassade scheint zu atmen, das Licht tanzt über ihre Oberfläche, und der Betrachter steht staunend vor einem Bauwerk, das die Grenzen zwischen Architektur und Skulptur aufhebt.

2016 verstarb Zaha Hadid unerwartet. Doch ihre Bauten leben weiter – als Monumente einer Frau, die niemals aufhörte zu träumen und deren Träume heute in Beton und Glas die Skylines dieser Welt prägen.

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