Expeditionen

Extreme Abenteuer an den entlegensten Orten der Erde.
Von Pol zu Pol bis zu den höchsten Gipfeln...

Nordpol

Nordpol

Tigieha, der große Nagel, so wird der Nordpol in der Sprache der Inuit genannt. Einer der letzten sprichwörtlich weißen Flecken, die der Globus noch zu bieten hat. Generationen von Polarforschern hat der Nordpol inspiriert. Leidenschaft und Patriotismus waren die Beweggründe. Skipionier Fridtjof Nansen schrieb richtig: „Das Wissen um die Arktis wird wie kein anderes mit Entbehrung, Not und Leiden erkauft.“ Wenn es eines Beweises für die Entschlossenheit der Menschheit bedürfte, auch die lebensfeindlichsten Regionen der Erde zu bezwingen, die Geschichte der Polarforschung würde diesen Beweis liefern. Die nach dem Sternbild des Großen Bären benannte Arktis (griech. Arktos), ist ein mit Treibeis bedeckter Ozean. Darunter 4000 Meter Wasser. Viele Entdecker haben ihr Leben gewagt, um den Nordpol zu erreichen – und viele haben dabei ihr Leben verloren. Eindrucksvoll und unvergesslich ihre Kühnheit und Ausdauer. Die Herausforderung des Endpunktes hat bis zum heutigen Tag nichts an ihrer Faszination verloren. Einmal am Nordpol stehen, am „Ende der Welt“, die Erdachse quietschen hören. Eine internationale Expedition erreichte am 29. April 2000 den nördlichsten Punkt der Erde. Mit dabei Wolfgang Melchior…

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Südpol

Südpol

Die Antarktis – der kälteste, windigste und trockenste Kontinent der Erde – trockener noch als die Sahara. Hier werden Temperaturen von -90 Grad erreicht, hier toben Stürme von mehr als 300 Stundenkilometer, hier gibt es die größten Gletscher, hier geht nur einmal im Jahr die Sonne auf.

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Kilimanjaro

Kilimanjaro

Bis in die Neuzeit war der Kilimanjaro in der übrigen Welt nur als Gerücht bekannt. Für die Einheimischen ist der Berg jedoch seit Menschengedenken Mittelpunkt ihres Daseins und ihres Glaubens. Für sie ist der Kilimanjaro ein guter, fast heiliger Berg. Er ist Ursprung und Symbol ihres Lebens, ist das Wahrzeichen ihrer Heimat, das ihnen erst nach vielen Tagesmärschen entschwindet.

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Mustagh Ata

Mustagh Ata

Was bewegt Menschen eigentlich, ihre vertraute, liebgewonnene Heimat zu verlassen und gegen Unsicherheit, Gefahr und Strapazen einzutauschen? Sven Hedin zum Beispiel stand einst am Hafen von Stockholm als 10.000 Menschen die Rückkehr des schwedischen Polarforschers Erik Nordenskiöld bejubelten. Dieser großartige Empfang beeindruckte ihn so sehr, dass er beschloss, auch eines Tages als Entdecker und Held zurückkehren zu wollen. Ruhm, Ehre und Anerkennung sind heute in einer Welt, in der es geographisch gesehen nahezu nichts mehr zu entdecken gibt, wahrscheinlich keine ausreichenden Motive. Aber fremde Kulturen und Menschen kennen zu lernen verbunden mit der Lust nach Abenteuer und Herausforderung haben jedoch bis heute nichts an Faszination verloren. Von der pakistanischen Stadt Rawalpindi geht es auf abenteuerlichen Strassen, hinauf zum fast 5000 Meter hohen Grenzland zwischen Pakistan und China. Im Schatten der mächtigen Gebirgszüge des Pamir und des Karakorum erhebt sich der 7.500 Meter hohe Mustagh Ata – Vater der eisigen Berge. Als Sven Hedin dieses Land bereiste, erzählten ihm Hirten, dass auf dem Gip

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Grönland

Grönland

600 Kilometer horizontaler Extremalpinismus gegen Eis, Sturm und Gletscherspalten. Fünf Flugstunden von Kopenhagen entfernt liegt Grönland, die größte Insel der Welt. Durch ihre Lage im nördlichen Eismeer, nahe dem Nordpol, sind fünfundachtzig Prozent mit Gletscher bedeckt. Der Panzer des mächtigen Inlandeises hat die Gestalt einer riesigen Eiskappe, die dreita

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Chatanga

Chatanga

Vier Monate im Jahr gibt es in Chatanga die totale Finsternis, wenn der Winter alles in Fesseln hält. Minus 50°C und mehr. Der Motor der Fahrzeuge läuft hier Tag und Nacht. Wer ihn abstellt, hat für den Rest des Winters kein Auto mehr. Wenn irgendwann im Juni der Frühling kommt, ist auch Chatanga im Aufbruch. Es ist 24 Stunden hell. Der Boden beginnt an der Oberfläche aufzutauen. Ein Paradies für die Milliarden von Gelsen. Das Packeis verschwindet im Juli.

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